Pressebericht

Eng verbunden mit den ungarischen Freunden

Deutsch-Ungarischer Freundeskreis Passau-Veszprém:
„Ehrenamt, das die Gesellschaft zusammenhält“

In guter, herzlicher Atmosphäre verlief die Versammlung der Mitglieder des Deutsch-Ungarischen Freundeskreises Passau-Veszprém im Saal des Gasthofs Aschenberger. Der amtierende Präsident des Freundeskreises, Reinhard Wacht-veitl, kündigte Neuwahlen des Präsidiums für die nächsten vier Jahre an, wobei der neuen Vorstandschaft einige Präsidiumsmitglieder nicht mehr angehören würden: Roland Habschied, Erich Unrecht sowie Prof. Dr. Otto Mochti. Er habe vollstes Verständnis dafür, dass man solch verantwortungsvolles, über Jahre währendes Ehrenamt „auch irgendwann wieder abgeben möchte, insbesondere aus Altersgründen“.

So bestimmte denn die Versammlung jeweils einstimmig per Akklamation an-stelle des bisherigen Präsidiumsmitglied Erich Unrecht nun Dr. Holm Putzke;
ein neuer Schatzmeister, Thomas Pannkoke, folgte auf den scheidenden Roland Habschied, der über drei Wahlperioden hinweg die Finanzen verantwortet hatte. Auch lobte der Präsident in Abwesenheit das scheidende Präsidiumsmitglied Dr. Otto Mochti bzw. dessen langjährige Verdienste um den geistlich-kirchlichen Bereich des Vereins. Als Mochti´s Nachfolger bestimmte die Versammlung ebenso in Abwesenheit, gleichwohl nicht ohne dessen vorheriges Einverständnis, ein neues Präsidiumsmitglied, nämlich Dr. Michael Bär. Ge-schlossen auch war die Versammlung dafür, dass als Schriftführer wie bisher Dr. Norbert Olf fungiert, als weiteres Präsidiumsmitglied Agathe Vogel; Kassen-prüfer bleiben Alex Leopoldseder und Günther Bernauer. Viel herzlichen Beifall gab´s nicht zuletzt und besonders für Reinhard Wachtveitl als Präsidenten, der einstimmig in geheimer Wahl wieder gekürt wurde.

Wachtveitl hatte die Pandemiebedingt nur kurzen Ausführungen des Schrift-führers Dr. Norbert Olf im Einvernehmen in seinen Rechenschaftsbericht in-tegriert. Viele Veranstaltungen zwischen Februar 2020 und September 2021 mussten ausfallen. So hatte es 2020 nur die Mitgliederversammlung mit Nachwahlen im Februar gegeben, dazu die Fahrt zur Faschingsmatinee im Mozarteum Salzburg. Hingegen mussten im April die schon weitgehend vorbereiteten Festlichkeiten zum 20jährigen Bestehen des Freundeskreises zusammen mit den ungarischen Freunden und der gemeinsame Ausflug nach Burghausen und zum Kloster Raitenhaslach ebenso abgesagt werden wie die bereits organisierte Fahrt zu den Giselatagen im Mai in die Partnerstadt Veszprém.  Auch heuer, so Wachtveitl, habe man erst zu drei Projekten einladen können. Der Präsident erinnerte an die Veranstaltung des Bayerisch-Ungarischen Forums München im Mai in Anwesenheit des ungarischen Generalkonsuls in der Klosterkirche Niedernburg. Weiter sei im September
der Leiter des „Hauses der Künste“ in Veszprém zu einem Gespräch mit dem Passauer Literaturkreis zu Gast gewesen, um sich über eine Mitwirkung am Programm zur Ernennung der Partnerstadt Veszprém als „Kulturhauptstadt Europas 2023“ auszutauschen.

Die Menschen in der Partnerstadt seien durch die Pandemie nicht minder ein-geschränkt in ihren Aktivitäten, was sie allerdings nicht davon abgehalten
hatte, der Passauer Sektion anlässlich der 20-Jahr-Feier kleine Geschenke zu schicken. So danke auch die Vorstandschaft in Ungarn den scheidenden Präsi-diumsmitgliedern in Passau für Engagement und Verbundenheit.

283 Personen gehörten aktuell dem Freundeskreis an, so Reinhard Wachtveitl, der darauf verwies, dass zwar 16 Mitglieder nunmehr aus Alters-bzw. gesund-heitlichen Gründen ausgetreten, aber sieben neue hinzugekommen seien.

Stv. Landrat Klaus Jeggle würdigte den Beitrag des Vereins für Freundschaft und Frieden über die Grenzen hinaus. Das unersetzliche „Ehrenamt, das eine Gesell-schaft zusammenhält“ reflektierte Bürgermeister Andreas Rother in seinem Grußwort. Er wurde als Nachfolger Jürgen Duppers per Akklamation neben Georg Steiner zum neuen Vizepräsidenten bestimmt. Unter den Gästen war auch Stadtrat Siegfried Kapfer.

Das traditionelle Adventsingen in Niedernburg soll am 19. Dezember um 15 Uhr über die Bühne gehen.

 

Von Marita Pletter, PNP

veröffentlicht am 6. Oktober 2021

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